Willkommen am BPI der ÖJAB

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abgeschlossene Projekte (14)

Vierwöchiges Pflichtpraktikum von SchülerInnen einer Altenpflegehelferschule; ein Projekt im Rahmen von IdA - Integration durch Austausch

Zeitraum: 19. Jänner bis 16. Feber 2013

Ort: Wien; ÖJAB-Haus Neumargareten

ÖJAB-Projektleitung: Kerstin Klepsch

Zeitraum: 23. bis 25. Mai 2012

Ort: Augsburg, Deutschland

ÖJAB-Teilnahme: Kerstin Klepsch, Christian Rab

Caravan2000 - Meeting

Konferenz von Caravan2000 und PartenerInnen zur Vorbereitung einer europäischen Kooperation zum Thema "Lebenslanges Lernen für Menschen mit Behinderungen und Benachteiligungen" (EU-Programm: GRUNDTVIG). Mit TeilnehmerInnen aus Deutschland, Schweden, Griechenland, Frankreich, Polen, der Türkei und Österreich.

Zeitraum: 19. bis 21. April 2012:

Ort: Danzig, Polen

ÖJAB-Teilnahme: Kerstin Klepsch

ViC - Volunteers in Cultures

Europäischer Jugendworkshop zum Thema "Ehrenamt in den verschiedenen Ländern und Kulturen". Mit jungen Menschen aus Malta, Ungarn, Österreich, Portugal, Italien, Finnland, Litauen und der Türkei.

Zeitraum: 31. März bis 7. April 2012

Ort: Sfantu Gheorghe, Rumänien

ÖJAB-Teilnahme: Selma Beganovic und Regina Elias

ÖJAB-Projektleitung: Kerstin Klepsch

Kooperation mit dem BBZ Augsburg (D)

Vierwöchiges Pflichtpraktikum von SchülerInnen einer Altenpflegehelferschule; ein Projekt im Rahmen von IdA - Integration durch Austausch

Zeitraum: 21. Jänner bis 18. Feber 2012

Ort: Wien; ÖJAB-Haus Neumargareten

Konferenz: Mobilität und Qualität für den Arbeitsmarkt in Europa

Das Deutsche Bundesministerium für Arbeit und Soziales lud deutsche ProjekträgerInnen und deren transnationale PartnerInnen zu einer Zwischenbilanz-Konferenz von IdA – Integration durch Austausch ein.

Zeitraum: 1. bis 2. Dezember

Ort: Berlin, Deutschland

ÖJAB-Teilnahme: Kerstin Klepsch

Transnationaler Expertenaustausch zum Thema „IdA - Integration durch Austausch"

Das BBZ Augsburg lud seine IdA-KooperationspartnerInnen aus Österreich, Spanien und Großbritannien im Rahmen einer Tagung zum Erfahrungsaustausch nach Augsburg.

Zeitraum: 22. bis 24. November 2011

Ort: Augsburg, Deutschland

UNESCO Youth Conference

Zeitraum: 22. - 24. September 2011

Ort: Wien, ÖJAB-Europahaus Dr. Bruno Buchwieser

ÖJAB-Teilnahme als BJV-Delegierter: Andreas Nagl

TransWien'11

Mobilitätskonferenz anlässlich dem EU-Projekt IdA - Integration durch Austausch

Zeitraum: 12. Mai 2011

Ort: Wien

ÖJAB-Teilnahme: Kerstin Klepsch

Our Fortress Europe?

ÖJAB-Jugendkonferenz mit TeilnehmerInnen aus Österreich, Italien, Bulgarien, Slowenien und Holland

Zeitraum: 13. bis 20. Feber 2011

Ort: Wien und Umgebung

Kooperation mit dem BBZ Augsburg (D)

4wöchiges Praktikum von SchülerInnen einer Altenpflegehelferschule

Zeitraum: 15. Jänner bis 12. Feber 2011

Ort: Wien (ÖJAB-Haus Neumargareten)

ÖJAB-Koordination: Kerstin Klepsch

BiTriMulti – Workshop

Zeitraum: 13. bis 17. Oktober 2010

Ort: Luxemburg, Luxemburg

ÖJAB-Teilnehmerin: Carina Grabner

„Let's Play" – Internationales Sommercamp

Zeitraum: 11. bis 18. Juli 2010:

Ort: Frankfurt/Oder, Deutschland.

Veranstalter: IB Deutschland

ÖJAB-TeilnehmerInnen: 10 Jugendliche aus dem ÖJAB-BPI-Ausbildungszentrum Längenfeldgasse unter der Leitung von Norbert Bartel

Lehrerinnenausbildung für das Kindergartenwesen in der Westsahara

Zielgruppe sind Kindergärtnerinnen aus der Westsahara und Lehrerinnen für Kindergartenpädagogik und Kindergartenpraxis an der Schule „27. Februar" in Tindouf. Seit 1994 führte das BPI eine Grundausbildung für 53 saharauische Kindergärtnerinnen in Zusammenarbeit mit verschiedenen österreichischen Schulen für Kindergartenpädagogik in Österreich. Von Beginn an war die Zielsetzung, österreichisches Know-how zu vermitteln, jedoch ohne ein vorgegebenes Muster weiterzugeben, sondern es gemeinsam mit den in Ausbildung stehenden Frauen zu reflektieren und Ihnen die Möglichkeit zu geben, dieses Know-how an die Gegebenheiten und Verhältnisse der Kindergärten in den saharauischen Flüchtlingslagern anzupassen. Seit 1998 werden saharauische Frauen, die bereits Berufserfahrung zu Kindergärtnerinnen haben zu Lehrerinnen für das Kindergartenwesen, um die Ausbildungsbelange schrittweise mehr in die Hände der Saharauis zu übertragen, beziehungsweise, um die Kapazität der lokalen Ausbildungsstätte durch dieses capaity building zu stärken.

Die in Österreich ausgebildeten Frauen brauchen Unterstützung bei der Umsetzung des Unterrichts vor Ort. Bedingt durch die Lagersituation arbeiten sie unter sehr schwierigen Bedingungen. Fachliche Beratung und Unterstützung seitens der österreichischen Partner soll ihnen den nötigen fachlichen Rückhalt sowie Impulse geben, um den Unterricht entsprechend qualitativ gestalten zu können.

Institutionelle Partner im Entwicklungsland sind das Ministerium für Kooperation, Sektion europäische NGO's, das Unterrichtsministerium der DARS, sowie die für die Schule "27. Februar" und die Kindergärten zuständige Verwaltungsbehörde.

Mangel an Lehrkräften

In den Fächern Kindergartendidaktik- und Kindergartenpraxis sowie Bildnerische Erziehung und Werken für Kindergärten wurde seitens der saharauischen Behörden um weitere Unterstützung angesucht. In den Fächern Bildnerische Erziehung und Werken sowie Kindergartendidaktik und Kindergartenpraxis besteht der dringendste Bedarf an Lehrkräften. Die drei in Österreich ausgebildeten Lehrerinnen leisten sehr gute Arbeit, die Kapazität von 3 Didaktiklehrerinnen ist aber zu gering im Verhältnis zur Schüleranzahl an der Schule 27. Februar.

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Ausbildungsmöglichkeiten für Kindergärtnerinnen an der Ausbildungsstätte in Tindouf konnte durch die Fächer Kindergartendidaktik und Kindergartenpraxis erweitert werden. Fortbildungsmöglichkeiten für die Lehrerinnen bleiben ein wichtiges Anliegen, fachliche Anbindung und fachlicher Austausch sind für die Motivation der Lehrerinnen ein wesentlicher Impuls.
Fortbildungsmöglichkeiten Vorort werden zurzeit nicht angeboten. Es arbeiten verschiedene Gruppen von Frauen in den Kindergärten, zum Teil sind es Analphabetinnen, die jedoch gute Arbeit leisten, ausgebildete junge Kindergärtnerinnen, die über geringe Berufserfahrung verfügen und eine kleine Gruppe erfahrener, gut ausgebildeter Kindergärtnerinnen. Die Unterschiede zwischen diesen Gruppen sollen durch Fortbildungsmöglichkeiten Vorort, die in Form von Seminaren, deren Fortbildungsmodule mit den Lehrerinnen gemeinsam erarbeitet werden sollen, verringert werden. Qualifizierte Lehrerinnen sollen fachlich unterstützt werden, Seminare vorzubereiten und abzuhalten. Ebenso unterschiedlich ist die Ausbildung der Lehrerinnen an der Schule 27. Februar. Ein pädagogischer Dialog zwischen den unterschiedlich ausgebildeten Lehrerinnen soll eingeleitet werden.
Eine Harmonisierung der unterschiedlichen Systeme soll in Zusammenarbeit mit einer Lehrerkommission an der Schule und österreichischen ExpertInnen erreicht werden.

Fehlen einer Schulbibliothek, Verfügbarkeit von Lehrmaterialien und Lernunterlagen

Die Schule verfügt über keine eigenen Bücher. Lehrunterlagen müssen von den Lehrerinnen selbst vorbereitet und in Spanisch und / oder Arabisch hergestellt werden.

Lokale Potentiale

Die Verwaltung und Steuerung des Kindergartenwesens durch die saharauischen Behörden ist nach Auffassung der österreichischen PartnerInnen gemessen an den gegebenen Umständen sehr gut. Im Rahmen des Workshops im November 2002 und während der Präsentation der Evaluierungsergebnisse wurden weitere Schritte zur besseren Abstimmung und Koordinierung der Zusammenarbeit eingeleitet. Die Erstellung eines Masterplans mit dem Ziel einer Lehrplanentwicklung und die Umsetzung angepaßter Ausbildungsstrukturen übersteigen derzeit die Möglichkeiten eines „jungen" Kindergartenwesens. Pädagogische Begleitung und Beratung sind daher erforderlich.

Zwei wesentliche Ziele sollen dabei erreicht werden:

  • Die Zusammenarbeit mit den Behörden und anderen Organisationen vor Ort soll intensiviert werden.
  • Eine Unterstützung bei der Umsetzung des Unterrichts soll mittelfristig durchgeführt werden, da eine gute Ausbildung reicht nicht aus, die herrschenden Bedingungen zu kompensieren.

Aufgrund der extrem schwierigen Lebensbedingungen in den Lagern der strittigen Krisenregion Westsahara leiden die dortigen Kinder unter kognitiven Defiziten und gesundheitlichen Mangelerscheinungen. Grundkenntnisse über Kindergartenpädagogik und Kinderbetreuung soll den Menschen der Westsahara eine Hilfe zur Selbsthilfe sein, um vor allem die Situation der Kinder zu verbessern. Ebenso wurde die Weiterbildung eines Kernteams aus der Westsahara für Lehrplanentwicklung in Algier unterstützt.
Die Ausbildung zum/zur AusbildnerIn für Kindergartenwesen erfolgt in Österreich in Zusammenarbeit mit der Anstalt für Kindergartenpädagogik der Stadt Wien, der Caritas in Bruck an der Mur, den Bundesanstalten für Kindergartenpädagogik in Hartbert und Oberwart. Trotz Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Pässen und Visa konnten im November 2005 wieder saharauische Frauen die dreijährige Lehrerinnenausbildung für Kindergartenwesen in Österreich beginnen.